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Was kann KI bei psychischen Problemen?
Künstliche Intelligenz verspricht Hilfe bei psychische Erkrankungen. Was der Staat dem Einzelnen vorenthält, soll die KI richten. Doch was leisten Chatbots, Apps und Smartwatches tatsächlich – und wo liegen ihre Grenzen? Darauf weisen Forschende der Max-Planck-Gesellschaft in aktuellen Mitteilungen hin. In Deutschland leidet etwa jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer psychischen Störung. Gleichzeitig vergehen im Schnitt mehrere Monate, bis eine Psychotherapie beginnt. Genau hier setzen digitale Angebote an: Sie sollen Wartezeiten überbrücken, den Alltag strukturieren und Menschen zwischen Therapiesitzungen begleiten.
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Niemand ist depressiv
Depression wird nicht erst seit gestern als Volkskrankheit bezeichnet. Psychische Störungen, heißt es, würden häufiger – nicht nur, aber auch bei Kindern und Jugendlichen. Über die möglichen Gründe dafür wird fleißig spekuliert und je nach ideologischer Geschmacksrichtung die passende Ursache ausfindig gemacht und Lösungen angeboten. Die Konservativen versuchen es mit Verboten und Kontrolle, die Progressiven mit Unterstützung und Aufklärung. Was sich jedoch keiner traut, ist die Frage zu stellen, ob die Annahme, psychische Störungen nähmen zu, überhaupt stimmt. von unser Gastautor Dr. med. Jan Oude-Aust, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
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Halluzinationen sind kein Defekt, sondern ein Modus
Psychedelika machen das Gehirn nicht einfach „verrückt“ – sie schalten es um. Ein internationales Team unter Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zeigt nun erstmals hochauflösend im Tiermodell, wie dieser Wechsel aussieht. Nach Gabe einer psychedelisch wirkenden Substanz verstärken sich langsame, rhythmische Aktivitätswellen im visuellen Kortex. Genau dieser neue Takt koppelt das Sehsystem enger an ein Hirnareal, das Gedächtnis und Assoziationen integriert.
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Digitale Hoffnung bei Depressionen
Depression ist heute auch ein digitales Thema. Viele Betroffene suchen zuerst im Internet nach Informationen. Jede zweite Person in Deutschland hat online recherchiert. Unter Erkrankten sind es fast vier von fünf. Suchmaschinen stehen dabei an erster Stelle. Soziale Medien und KI gewinnen jedoch an Bedeutung. Vor allem junge Menschen nutzen diese Angebote häufiger. Das hat Chancen. Jeder sechste Betroffene wurde durch Social Media zur Hilfe motiviert. Manche erkennen dort erstmals ihre depressive Erkrankung. Austausch kann entlasten und Einsamkeit verringern. Doch die Risiken sind erheblich. Zwei Drittel können fachliche Qualität kaum beurteilen. Kommerzielle Interessen bleiben oft unerkannt. Viele fühlen sich durch Inhalte überfordert. Besonders problematisch ist der Umgang mit Suizidthemen. Vier…
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Wie sehr hasst die CDU psychisch Kranke?
Wenn die CDU über Entlastung spricht, meint sie fast nie die, die es nötig haben. Die Stromsteuer wird gesenkt – aber nicht für den einzelnen Bürger; trotz Versprechen – mit Gejammer Richtung Vorgängerregierung. Als wären die Haushaltszahlen geheim gewesen. Gleichzeitig fordert Kanzler Merz, bei der Kinder- und Jugendhilfe zu kürzen. Junge Menschen wählen keine CDU. Und aus Hessen folgt der Vorschlag für ein Register für psychisch erkrankte Menschen. Die CDU bewegt Dinge – hin zu ihrer Wählerscahft. Sie sortiert – nicht mehr nur in Kategorien von Arbeit und Leistung, sondern entlang von gesellschaftlichem Status, psychischer Gesundheit und Schutzbedürftigkeit. Wer etwas hat, wird geschützt. Wer etwas braucht, wird registriert, sanktioniert oder…













