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Vom Hooligan zum Staatsanwalt?
Es ist ein ungeheurer Vorwurf, den die „Antifaschistische Linke Bochum“ erhebt: Laut einem Instagram-Post soll der Bochumer Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann früher Mitglied der rechtsextremen Schalker Hooligan-Gruppe „Mighty Blues“ gewesen sein. Bekanntheit erlangte die Gruppe vor allem durch die Dokumentation „Die sind eben so“ von 1983, in der Mitglieder der „Mighty Blues“ sowie der Dortmunder „Borussenfront“ zu Wort kommen.
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Was aber, wenn die AfD liefert?
Verschiedentlich kann man nach der Wahl vom Wochenende nun hören, dass das Ganze doch vielleicht zwar nicht gut sei, aber gewissermaßen auch ein Testfall und die Möglichkeit einer Entzauberung der AfD. In dieses Horn stößt beispielsweise der Tübinger Obertübinger, aber auch an anderen Stellen kann man das hören. Nun würde die AfD nicht das leisten, was sie versprochen habe. Der Wähler würde das wahrnehmen, und dann wäre es das auch wieder. Einmal abgesehen davon, dass das menschliche Erinnerungsvermögen, zumal in Deutschland, relativ übersichtlich ist, was eine solche Strategie angeht: Blenden wir nun einmal zudem aus, dass die AfD nun zu einem Narrativ finden könnte, in dem sie zwar die Wahl…
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Wahlen in Sachsen-Anhalt: Schluss mit Woke-Sprech
Am Sonntag wird nun also in Sachsen-Anhalt gewählt. Und es wird langsam, aber sicher Zeit, dem Woken und insbesondere dem Woke-Sprech die Stirn zu bieten. Seit Jahren, fast schon einem Jahrzehnt, ist die Unart eingezogen, mit AfDlern und noch mehr über AfDler so zu sprechen, als hätten wir es hier mit kleinen Schneeflocken zu tun, die schon bei der kleinsten Berührung zusammenbrechen. Das ist genau jener Woke-Sprech, den AfDler ansonsten immer so heftig kritisieren. Sie wollen zurück zum guten alten Klartext, bei dem man die Dinge noch beim Namen nennen darf. Bitte sehr.
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Mehrheit der Demokraten in Deutschland klar für AfD-Verbot
Heute geht es durch viele Blätter, online wie gedruckt: Angeblich sei die Mehrheit der Deutschen gegen ein AfD-Verbot. Und ja, liest man nur die nackte Gesamtzahl, kann man diese Schlagzeile irgendwie bauen. 40 Prozent eher für ein Verbot, 45 Prozent eher dagegen, 15 Prozent unentschieden oder ohne Angabe. Fertig. Nur: Schaut man genauer hin, stimmt diese Erzählung nicht. So gar nicht. Denn dass AfD-Wählerinnen und -Wähler selbst mehrheitlich für ein Verbot der Partei wären, die sie wählen wollen, ist wenig wahrscheinlich. Wer politisch gegen Deutschland und für die AfD und Moskau stimmen möchte, wird sich in aller Regel nicht zugleich wünschen, dass diese Partei aus dem Wettbewerb genommen wird. Betrachtet…
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Eine U-Bahn voller Nazis
Stell dir vor, du sitzt nichtsahnend in der Bahn und auf einmal steigen lauter Nazis ein. Weit und breit keine Polizei zu sehen. Die Stimmung unter den Nazis ist ausgelassen. Derweil sitzen in der Bahn Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe Feindbilder der Nazis sind. Man kann nur erahnen, wie diese sich fühlen, als sie die Situation erkennen. Diese Schilderung ist leider nicht fiktiv, sondern beschreibt, was am 1. Mai in Essen geschah, als die Polizei entschied, die Teilnehmer einer rechtsextremen Demonstration der NPD-Nachfolgepartei “Die Heimat” in einer gewöhnlichen Bahn der Linie U11 vom Hirschlandplatz zum Essener Hauptbahnhof reisen zu lassen – ohne Polizeibegleitung.














