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Hubertus Koch im Rabbit Hole
Die Veröffentlichung von Teilen der Epstein-Files befeuert alte Verschwörungsmythen – und überfordert sogar Journalisten
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Schau! Böse! Schau böse!
„ … du sollst böse schauen, BÖSE! Ach, das wird schwierig hier…“ Die Tierheimmitarbeiterin schaut selbst eher ratlos. Wir sind in einem Tierheim irgendwo in Deutschland. Nachdem Sam, ein American Bully XL, seinen Halter totgebissen hat, haben die Reaktionen darauf für ein radikales Umdenken im Tierschutz gesorgt. Um diese Kehrtwende genauer zu ergründen, sind wir vor Ort. Erstaunt habe man zur Kenntnis genommen, dass sich unzählige Menschen sofort bereit erklärt haben, Sam bei sich aufzunehmen. Ganz offensichtlich möchten viele nichts lieber adoptieren als einen Hund, der einen Menschen getötet hat.
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Dschungelcamp: Ist Gil schlimmer als eine Totschlägerin?
Reality-TV lebt vom Urteil. Nicht vom Verstehen, nicht vom Einordnen, sondern vom schnellen, emotionalen Zuschreiben: echt oder unecht, Täter oder Opfer, gut oder schlecht. Das Dschungelcamp ist diesmal ein besonders verdichteter Raumm ein Aufeinanderprallen von Reality-Show-Menschen und Nicht-Reality-Show-Menschen. Wer dort einmal auf der falschen Seite steht, kommt kaum wieder heraus. Der aktuelle Umgang mit Gil Ofarim zeigt das deutlicher als jede Staffel zuvor – und wirft eine Frage auf: Wird hier jemand härter verurteilt als eine Frau, die tatsächlich einen Menschen getötet hat? 2009 gewann Ingrid van Bergen das Dschungelcamp. Eine Schauspielerin, die Jahrzehnte zuvor ihren Liebhaber erschossen hatte, wegen Totschlags verurteilt worden war und mehrere Jahre im Gefängnis saß.…
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Bergbaumuseum BO im Februar
So. 1.2. Triff den Bergmann | 11:00–15:00 Uhr Ehemalige Bergleute erzählen im Anschauungsbergwerk von ihrer Arbeit unter Tage. Persönlich, direkt, offen für Fragen. Di. 3.2. bis Fr. 28.2. (Di.–Fr.) Führung im Anschauungsbergwerk – unter Tage Jeweils 11:00, 12:00, 13:00 und 14:00 Uhr Kurze Einführung in Technik, Geschichte und Arbeitsalltag des Steinkohlenbergbaus. Dauer ca. 40 Minuten. Mi. 4.2. Nachts im Bergwerk | 16:30 Uhr Mit Helm und Kopflampe durch das dunkle Bergwerk. Geräusche, Luft und Lichtverhältnisse wie im echten Betrieb. Dauer ca. 1,5 Stunden.
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Liberalismus war gestern: CDU wird sozialistisch
Die CDU setzt sich gerade dafür ein, dass der Einzelne nicht mehr frei über seine Lebensplanung entscheiden soll. Das wird als Beitrag zum „Gemeinnutz“ verkauft. Der Eigennutz wirkt dabei wie ein Verdachtsmoment. Kurz gesagt: Freiheit nur noch mit Genehmigung. Konkret geht es um einen Antrag des CDU-Wirtschaftsflügels. Er trägt den Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) will den gesetzlichen Anspruch auf Teilzeit an eine „besondere Begründung“ knüpfen. Als akzeptierte Gründe werden Kindererziehung, Pflege von Angehörigen und Weiterbildung genannt. Alles andere gilt dann als hübsches Hobby, das man bitte nach Feierabend erledigt.
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Weniger Geld durch Lobbyarbeit
Lobbyismus ist in der Wirtschaft als ein zentraler Faktor für Marktverzerrungen: Wenn einzelne Interessengruppen politischen Einfluss nutzen, um Subventionen, steuerliche Erleichterungen oder bürokratische Ausnahmen zu erhalten, entstehen Vorteile, die anderen Marktteilnehmern nicht offenstehen. Ökonomisch bedeutet das, dass Geschäftsmodelle am Markt gehalten werden, die unter Wettbewerbsbedingungen nicht lebensfähig wären. Die Kosten solcher Eingriffe tragen letztlich die Steuerzahler – etwa über staatliche Zuschüsse oder entgangene Einnahmen –, was sich für den Bürger am Ende des Monats in geringerer Kaufkraft und weniger verfügbarem Einkommen bemerkbar machen kann. Vor diesem Hintergrund hat der Verein LobbyControl in einem aktuellen Newsletter eine Bilanz seiner Arbeit gezogen und zentrale Entwicklungen bei der Regulierung von Lobbyismus in Deutschland…
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Wissenschaft zum Ausprobieren: Uni Bonn lädt Schülerinnen zur Schnupper-Uni
Wie fühlt es sich an, echte Wissenschaft zu machen – und passt ein MINT-Fach zu mir? Antworten darauf bietet die Universität Bonn am 10. Februar 2026 bei der Schnupper-Uni für Schülerinnen. Bereits zum 25. Mal richtet sich der Orientierungstag gezielt an mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 und will Mädchen ermutigen, ihren Platz in Forschung, Technik und Wissenschaft zu finden.
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Incels erklärt – Zwischen Opferrolle und Gewaltfantasie
Am 22. Januar 2026 eröffnen Skeptics in the Pub Köln das Jahr mit einem Vortrag der Psychologin Jasmina Eifert zum sogenannten Inceltum. Mit den Worten „Welcome! This is a forum for involuntary celibates: people who lack a significant other. Are you lonely and wish you had someone in your life? You’re not alone! Join our forum and talk to people just like you.” begrüßt einen eins der bekanntesten Incelforen. Doch was sich anhört wie die Einladung einer supportiven Selbsthilfegruppe, ist in Wahrheit eine Einstiegsmöglichkeit in das so genannte Inceltum – eine extremistische Gruppe, bestehend aus vorwiegend jungen und heterosexuellen Männern, welche antifeministisches und rechtsradikales Gedankengut teilen. „Incel“ dient dabei als…
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Wer knallt was in Herne?
Dies ist kein Artikel zum Böllerverbotssehnsucht. Dazu gibt es genug Artikel. Es geht auch nicht um die genauere Betrachtung des Geschlechtsverkehrs in hipper Clickbaitsprache. Aber trotzdem geht es ums Knallen, genauer, um Knalle, als Plural von Knall. Und das in Herne, genauer im Herner Süden. Lange vor Silvester. In etwa aber Oktober, vielleicht aber auch erst ab November knallt es immer wieder in Herne. Recht laut. Irgendwie wie Silvesterböller, aber irgendwie auch ein bisschen anders. Stets abends bis in die frühe Nacht hinein, aber vor allem eben abends. Was kann es sein? Natürlich spekuliert man. Die beiden Topursachentheorien waren dabei Schüsse von Jägern in Waldstückchen, und zum andern ganz ordinäre…
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Skepticamp – Ein Wissenfestival in Köln
Die Veranstaltungsreihe Skeptics in the Pub Köln veranstaltet das erste deutschsprachige Skepticamp. Aber was ist ein „Skepticamp“? Skepticamp ist eine offene, gemeinnützige Veranstaltungsreihe, die 2007 von Reed Esau in den USA ins Leben gerufen wurde. Sie richtet sich an Menschen, die sich für wissenschaftlichen Skeptizismus, kritisches Denken und Wissenschaftskommunikation interessieren. Es ist ein informelles Veranstaltungsformat, bei dem jede*r präsentieren kann – egal ob Lai*in oder Expert*in. Viele Teilnehmende halten hier ihren ersten öffentlichen Vortrag – die Atmosphäre ist offen und unterstützend. Dieses erste Kölner Skepticamp ist ein thematischer Roundhouse-Kick: In sechs knackigen Kurzvorträgen wird alles von Kieferorthopädie über Kampfkunst bis Vogelkunde abgehandelt: Neue Gesichter mit spannenden Themen. Die Vortragenden haben…




















