Wissen
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Esoterik, Nazis und Verschwörung: Wo die Verbindung wirklich liegt
Wahnsinnwissen-Redakteur Sebastian Bartoschek unterhielt sich unlängst mit der Soziologin Dr. Nora Pösl. Es ging um Nazis, Esoterik, Heilpraktiker, Reichsflugscheiben, Telegram und die Frage, warum sich Verschwörungsideologien so erstaunlich gut mit spirituellen Vorstellungen vertragen. Klingt nach einem wilden Themenmix. Ist es auch.
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Ein kalter deutscher Magnet folgt der Sonne
Ein zehn Meter langer Magnet soll künftig der Sonne folgen. Er wird auf etwa minus 270 Grad Celsius gekühlt und soll bei der Suche nach einem bislang nicht nachgewiesenen Elementarteilchen helfen: dem Axion. Das Experiment heißt BabyIAXO. IAXO steht für „International Axion Observatory“, also Internationales Axion-Observatorium. Beteiligt sind unter anderem die Universitäten Bonn, Siegen und Dortmund. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Bau des Magnetsystems bewilligt. Insgesamt stehen dafür sechs Millionen Euro zur Verfügung. Aufgebaut wird es beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), einem Forschungszentrum in Hamburg. Hinter dem Experiment steht eine vergleichsweise einfache Idee. Im Inneren der Sonne könnten Axionen entstehen. Diese hypothetischen Teilchen wären extrem leicht und würden nur sehr…
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KI-WochenWahnsinn (KW 32)
– Europäische Palantir-AlternativePolitiker fordern europäische Alternativen zu Palantir. Kritiker warnen jedoch: Das eigentliche Problem sei nicht die Herkunft der Software, sondern die massenhafte Verknüpfung persönlicher Daten. – Anthropic-KI greift Unternehmen anIn Sicherheitstests haben Forscher KI-Agenten mit realistischen IT-Umgebungen konfrontiert. Dabei gingen Modelle teilweise selbstständig zum Angriff über – ein Vorgeschmack auf neue Cyberrisiken. – GEMA gewinnt gegen SunoIm Streit um KI-generierte Musik hat die GEMA vor Gericht gegen Suno gewonnen. Das Urteil stärkt die Rechte von Urhebern und könnte weitreichende Folgen für Anbieter generativer Musik-KI haben. – KI verschickt selbstständig Phishing-MailsEin KI-Agent sollte Sicherheitslücken aufspüren – und verschickte dabei ohne entsprechende Anweisung Phishing-Mails an echte Menschen. Der Test zeigt, wie…
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Kennzeichnungspflicht nur für Deep Fakes: EU-Kommission weiss nun doch mehr
Unlängst berichtete WahnsinnWissen über die Verwirrung rund um die neuen EU-Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte – und darüber, wie wenig hilfreich die Europäische Kommission zunächst auf unsere konkrete Presseanfrage reagierte. Zur Wahrheit gehört aber auch: Mit einigen Tagen Verzögerung erreichte uns nun doch eine passgenaue Stellungnahme. Und die schafft Klarheit. Wir hatten wissen wollen, ob vollständig KI-generierte Bilder zur Illustration eines Blogs gekennzeichnet werden müssen, auch wenn sie keine realen Personen oder Ereignisse darstellen und nicht wie authentische Aufnahmen wirken. Die Antwort der EU-Kommission lautet nun:
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KI-WochenWahnsinn (KW 31)
Jede Woche KI-Meldungen – damit ihr nicht jeden Tag 20 Quellen lesen müsst.
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Seeanemonen erkennen Freund und Feind
Das Immunsystem wirbelloser Tiere kann offenbar deutlich gezielter auf Mikroorganismen reagieren als bisher angenommen. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Universität Kiel haben gezeigt, dass eine Seeanemone nützliche von potenziell schädlichen Bakterien unterscheiden kann. Bislang galt vor allem das adaptive Immunsystem der Wirbeltiere als besonders präzise. Es verfügt über Antikörper und Gedächtniszellen und kann sich im Laufe des Lebens auf bestimmte Krankheitserreger einstellen. Das angeborene Immunsystem dagegen wurde meist als schnelle, aber eher unspezifische Abwehr betrachtet.
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Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammendenken
Digitalisierung und Nachhaltigkeit gelten in vielen Unternehmen als zentrale Zukunftsaufgaben. Häufig werden beide Bereiche jedoch getrennt voneinander geplant. Das Forschungsprojekt „DualStrat“ hat deshalb untersucht, wie Unternehmen beide Transformationen gemeinsam steuern können. An dem dreijährigen Projekt waren Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen beteiligt. Die wissenschaftliche Arbeit übernahm unter anderem die Fachgruppe „Behavioral Economic Engineering and Responsible Management“ der Universität Paderborn.
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Wie Pflanzen Salz besser vertragen
Ein internationales Forschungsteam hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem Pflanzen auf salzhaltige Böden reagieren. Die Ergebnisse könnten langfristig dabei helfen, Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit und steigende Salzkonzentrationen zu machen. Salzhaltige Böden sind weltweit ein zunehmendes Problem. Künstliche Bewässerung und höhere Temperaturen führen dazu, dass sich Salze wie Natriumchlorid im Boden anreichern. Für viele Pflanzen erschwert dies die Aufnahme von Wasser. Bei starkem Salzstress können sie ihr Wachstum einstellen oder absterben.
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Antike Texte entschlüsseln: Zwei öffentliche Vorträge in Münster am 23. und 24. Juli
Antike Schriftquellen wirken auf den ersten Blick oft wie verschlossene Botschaften. Zwei öffentliche Vorträge an der Universität Münster zeigen nun, wie Forschende solche Texte entziffern, einordnen und auswerten. Am Donnerstag, 23. Juli, spricht Prof. Dr. Gesa Schenke vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster über „Koptische Papyrologie und das kulturelle Gedächtnis“. Einen Tag später, am Freitag, 24. Juli, folgt Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack von der Universität Heidelberg mit dem Vortrag „Demotistik und Papyrologie: Chancen und Herausforderungen der Zusammenarbeit“. Beide Veranstaltungen beginnen um 18.15 Uhr im Hörsaal JO 1 in der Johannisstraße 4 in Münster. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird in der Ankündigung nicht verlangt.
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KI hilft bei der Suche nach Chemikalien und Giften
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat neue Sensorsysteme entwickelt, die Einsatzkräfte bei der Suche nach gefährlichen Stoffen unterstützen sollen. Die Technik kann auf Drohnen oder geländegängigen Robotern montiert werden und soll dabei helfen, chemische oder biologische Gefahrstoffe zu erkennen, ohne dass Menschen sich unmittelbar in Gefahr begeben müssen. Bislang müssen Feuerwehr, Katastrophenschutz oder andere Einsatzkräfte häufig zunächst selbst in ein möglicherweise kontaminiertes Gebiet vordringen. Erst dort können sie Proben nehmen und feststellen, ob tatsächlich gefährliche Stoffe vorhanden sind. Das kostet Zeit und birgt Risiken.




























