Wissen
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Was kann KI bei psychischen Problemen?
Künstliche Intelligenz verspricht Hilfe bei psychische Erkrankungen. Was der Staat dem Einzelnen vorenthält, soll die KI richten. Doch was leisten Chatbots, Apps und Smartwatches tatsächlich – und wo liegen ihre Grenzen? Darauf weisen Forschende der Max-Planck-Gesellschaft in aktuellen Mitteilungen hin. In Deutschland leidet etwa jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer psychischen Störung. Gleichzeitig vergehen im Schnitt mehrere Monate, bis eine Psychotherapie beginnt. Genau hier setzen digitale Angebote an: Sie sollen Wartezeiten überbrücken, den Alltag strukturieren und Menschen zwischen Therapiesitzungen begleiten.
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Glyphosat, Gentechnik, Gift im Essen? Landwirtschaft: Wunsch und Realität – Ein abendlicher Vortrag in Köln
Morgen um 19 Uhr gibt es wieder einen skeptischen Vortrag im Herbrand's in Köln. Heutiges Thema: Glyphosat.
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Doomscrolling: wenn schlechte Nachrichten uns nicht loslassen
Nur kurz aufs Handy schauen. Nachts. Im Bett. Um 1 Uhr. Und dann ist plötzlich 4 Uhr. Krieg, Krise, Gewalt, politische Eskalation, Katastrophen, Warnungen. Man wischt weiter auf dem Handy, obwohl man längst merkt, dass es nicht guttut, keinen Spaß macht. Aber noch kurz weiter schauen. Das ist Doomscrolling. Harvard Health beschreibt damit das ständige Konsumieren belastender Nachrichten, das Stress, Schlafprobleme und körperliche Anspannung verstärken kann. Das Wort setzt sich aus dem englischen doom, Unheil, und scrolling, dem endlosen Weiterwischen, zusammen. Gemeint ist nicht einfach, dass man Nachrichten liest.
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Osteraufstand Dublin 1916 – wie jung ist die Revolution wirklich?
Dublin, Ostermontag, 24. April 1916. In der Innenstadt marschieren bewaffnete Männer ins Hauptpostamt, andere besetzen strategische Punkte, und vor dem Gebäude wird eine Proklamation verlesen: Irland erklärt sich zur Republik. Der Osteraufstand beginnt, und was wie eine klassische Revolutionsszene wirkt, hat sofort ein vertrautes Bild im Kopf. Dieses Bild ist erstaunlich stabil. Junge Männer, vielleicht Studenten, Anfang zwanzig, ein bisschen Pathos, ein bisschen Größenwahn, viel Energie. Genau so stellen wir uns Revolutionen vor: jung, ungeduldig, laut, Menschen, die noch nicht viel zu verlieren haben. Und ehrlicherweise ist daran auch etwas richtig, denn wer auf der Straße steht, demonstriert, rennt, sich exponiert, der ist oft tatsächlich jung. Der Denkfehler beginnt an…
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Grünes Licht für neue Neutronenquelle in Deutschland
Der Wissenschaftsrat – das wichtigste Beratungsgremium für Forschungspolitik in Deutschland – hat sich für den Bau einer neuen Neutronenquelle in Jülich ausgesprochen. Solche Empfehlungen gelten als entscheidender Schritt auf dem Weg zur staatlichen Förderung großer Forschungsanlagen. Die geplante Anlage HBS-I soll Neutronen erzeugen, mit denen sich Materialien bis auf atomarer Ebene untersuchen lassen – etwa für neue Batterien oder Werkstoffe. Anders als klassische Reaktoren kommt sie ohne nuklearen Brennstoff aus. Hintergrund: Weltweit gehen geeignete Neutronenquellen zurück. Die neue Anlage könnte diese Lücke schließen und Forschung sowie Industrie besseren Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie ermöglichen.
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KI bei Gutachten der Deutschen Forschungsgemeinschaft?
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, kurz DFG, ist die wichtigste deutsche Organisation zur Förderung der Wissenschaft. Ihr Geld bekommt, wessen Antrag von einem Gutachter für gut befunden wird. Genau für diese Gutachten zieht die DFG jetzt eine neue Grenze für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Ab dem 16. April 2026 gelten neue Regeln für den Einsatz von KI in der Begutachtung. Die DFG erlaubt KI dabei nicht grundsätzlich oder schrankenlos, sondern nur unter klaren Bedingungen. Wahnsinnwissen erklärt die Kernpunkte.
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KI frisst Strom – und könnte bald 90 Prozent weniger brauchen
Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen – hat aber ein handfestes Problem: Sie verbraucht enorme Mengen Energie. Große KI-Modelle laufen auf Hochleistungsrechnern und benötigen so viel Strom, dass sie zunehmend zum Klimafaktor werden. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Paderborn hat jetzt gezeigt, dass es auch anders geht. Im Projekt „eki“ konnten sie den Energieverbrauch von KI-Systemen um bis zu 90 Prozent senken – ohne die Funktion grundsätzlich zu verändern.
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KI für 6G: So sollen Mobilfunknetze der Zukunft schlauer und sparsamer werden
Die nächste Mobilfunkgeneration steht schon in den Startlöchern – und sie soll vor allem eines sein: deutlich intelligenter und energieeffizienter. Dafür arbeiten das Forschungszentrum Jülich und der Netzwerkausrüster Ericsson jetzt gemeinsam an neuen KI-Technologien für 6G. Im Zentrum steht ein besonderer Rechner: JUPITER, Europas erster Exascale-Supercomputer. Der kann mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde ausführen – eine Zahl mit 18 Nullen. Damit lassen sich extrem komplexe KI-Modelle trainieren, die später Mobilfunknetze steuern und optimieren. „Später“ bedeutet in Deutschland natürlich wirklich „später“, aber immerhin.
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Antimaterie auf Reisen: Erste transportierte Antiprotonen am CERN
Antimaterie – allein das Wort klingt schon nach Science-Fiction. Und tatsächlich ist sie so exotisch, dass sie sich sofort selbst zerstört, sobald sie mit normaler Materie in Kontakt kommt. Umso erstaunlicher ist, was Forschende jetzt am europäischen Kernforschungszentrum CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) geschafft haben: Sie haben erstmals Antimaterie transportiert. Genauer gesagt: Antiprotonen, also die Antimaterie-Gegenstücke der Protonen. Diese wurden in einer mobilen Falle eingefangen, auf einen Lkw verladen und über das CERN-Gelände gefahren – ohne dass sie verloren gingen.
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Longread: Wird künstliche Intelligenz uns alle töten?
Das Buch „If Anyone Builds It, Everyone Dies” (Wenn irgendjemand es baut, sterben alle) möchte uns vor den Gefahren künstlicher Superintelligenz warnen. Namhafte Wissenschafts-YouTuber wie Hank Green und Kyle Hill haben es empfohlen, und der Verlag bewirbt es unter anderem mit einem lobenden Zitat des britischen Allround-Künstlers und prominenten Skeptikers Stephen Fry. Skeptix-Mitglied Georg Kammerer hat das Buch gelesen und kommt zu anderen Schlüssen, auch als unser Wahnsinnwissen-Autor Robert von Cube. Das Ende ist nah!? Falls der Titel auf den ersten Blick etwas dick aufgetragen erscheinen sollte, wird gleich im Vorwort Klarheit geschaffen: Es geht buchstäblich um nichts anderes als die vollständige und unausweichliche Auslöschung der Menschheit, falls die Entwicklung…


























