Wissen
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Grünes Licht für neue Neutronenquelle in Deutschland
Der Wissenschaftsrat – das wichtigste Beratungsgremium für Forschungspolitik in Deutschland – hat sich für den Bau einer neuen Neutronenquelle in Jülich ausgesprochen. Solche Empfehlungen gelten als entscheidender Schritt auf dem Weg zur staatlichen Förderung großer Forschungsanlagen. Die geplante Anlage HBS-I soll Neutronen erzeugen, mit denen sich Materialien bis auf atomarer Ebene untersuchen lassen – etwa für neue Batterien oder Werkstoffe. Anders als klassische Reaktoren kommt sie ohne nuklearen Brennstoff aus. Hintergrund: Weltweit gehen geeignete Neutronenquellen zurück. Die neue Anlage könnte diese Lücke schließen und Forschung sowie Industrie besseren Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie ermöglichen.
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KI bei Gutachten der Deutschen Forschungsgemeinschaft?
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, kurz DFG, ist die wichtigste deutsche Organisation zur Förderung der Wissenschaft. Ihr Geld bekommt, wessen Antrag von einem Gutachter für gut befunden wird. Genau für diese Gutachten zieht die DFG jetzt eine neue Grenze für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Ab dem 16. April 2026 gelten neue Regeln für den Einsatz von KI in der Begutachtung. Die DFG erlaubt KI dabei nicht grundsätzlich oder schrankenlos, sondern nur unter klaren Bedingungen. Wahnsinnwissen erklärt die Kernpunkte.
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KI frisst Strom – und könnte bald 90 Prozent weniger brauchen
Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen – hat aber ein handfestes Problem: Sie verbraucht enorme Mengen Energie. Große KI-Modelle laufen auf Hochleistungsrechnern und benötigen so viel Strom, dass sie zunehmend zum Klimafaktor werden. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Paderborn hat jetzt gezeigt, dass es auch anders geht. Im Projekt „eki“ konnten sie den Energieverbrauch von KI-Systemen um bis zu 90 Prozent senken – ohne die Funktion grundsätzlich zu verändern.
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KI für 6G: So sollen Mobilfunknetze der Zukunft schlauer und sparsamer werden
Die nächste Mobilfunkgeneration steht schon in den Startlöchern – und sie soll vor allem eines sein: deutlich intelligenter und energieeffizienter. Dafür arbeiten das Forschungszentrum Jülich und der Netzwerkausrüster Ericsson jetzt gemeinsam an neuen KI-Technologien für 6G. Im Zentrum steht ein besonderer Rechner: JUPITER, Europas erster Exascale-Supercomputer. Der kann mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde ausführen – eine Zahl mit 18 Nullen. Damit lassen sich extrem komplexe KI-Modelle trainieren, die später Mobilfunknetze steuern und optimieren. „Später“ bedeutet in Deutschland natürlich wirklich „später“, aber immerhin.
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Antimaterie auf Reisen: Erste transportierte Antiprotonen am CERN
Antimaterie – allein das Wort klingt schon nach Science-Fiction. Und tatsächlich ist sie so exotisch, dass sie sich sofort selbst zerstört, sobald sie mit normaler Materie in Kontakt kommt. Umso erstaunlicher ist, was Forschende jetzt am europäischen Kernforschungszentrum CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) geschafft haben: Sie haben erstmals Antimaterie transportiert. Genauer gesagt: Antiprotonen, also die Antimaterie-Gegenstücke der Protonen. Diese wurden in einer mobilen Falle eingefangen, auf einen Lkw verladen und über das CERN-Gelände gefahren – ohne dass sie verloren gingen.
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Longread: Wird künstliche Intelligenz uns alle töten?
Das Buch „If Anyone Builds It, Everyone Dies” (Wenn irgendjemand es baut, sterben alle) möchte uns vor den Gefahren künstlicher Superintelligenz warnen. Namhafte Wissenschafts-YouTuber wie Hank Green und Kyle Hill haben es empfohlen, und der Verlag bewirbt es unter anderem mit einem lobenden Zitat des britischen Allround-Künstlers und prominenten Skeptikers Stephen Fry. Skeptix-Mitglied Georg Kammerer hat das Buch gelesen und kommt zu anderen Schlüssen, auch als unser Wahnsinnwissen-Autor Robert von Cube. Das Ende ist nah!? Falls der Titel auf den ersten Blick etwas dick aufgetragen erscheinen sollte, wird gleich im Vorwort Klarheit geschaffen: Es geht buchstäblich um nichts anderes als die vollständige und unausweichliche Auslöschung der Menschheit, falls die Entwicklung…
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ADHS für Alle!
ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizität Hyperaktivitätstörung ist eine Diagnose, die in der öffentlichen Debatte viele Emotionen auslöst. Und wo Emotionen hochkochen, sind Meinungen nicht fern, z. B. meine. Und während die einen meinen, Kinder sollten mit Medikamenten „ruhiggestellt“ werden (was bei einer Behandlung mit Amphetaminen, nicht einer gewissen Ironie entbehrt), gehen die anderen von einer schweren Störung des Hirnstoffwechsels aus und rufen zu fundamentaler Rücksichtnahme aller nicht Betroffenen auf. Während die einen von einem eingebildeten Leiden ausgehen, empört es andere, dass eine psychotherapeutische Behandlung überhaupt versucht wird, schließlich sei das Gehirn neurologisch anders, was solle „Sprechen“ da schon verändern? Und was an der ADHS alles Schuld sein soll: Medien, Ernährung, Impfungen, Chemtrails.von…
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2,1 Millionen gegen Desinformation – Wie ein Forschungsprojekt junge Menschen schützen will
TikTok, Instagram, YouTube – für viele Jugendliche sind soziale Medien die wichtigste Nachrichtenquelle. Doch genau dort verbreiten sich auch politische Falschinformationen besonders schnell. Ein neues Forschungsprojekt aus Düsseldorf will das nun systematisch untersuchen – und Lösungen entwickeln. Unter dem Namen WIEGE („Wiederholt Getäuscht“) startet ein interdisziplinäres Projekt unter Leitung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Über drei Jahre stehen dafür 2,1 Millionen Euro Fördermittel bereit. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie politische Desinformation entsteht, wie sie wirkt – und wie junge Menschen widerstandsfähiger dagegen werden können.
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Nachwuchsforscher zeigen, wie Zukunft entsteht – Jugend forscht NRW 2026
Was passiert, wenn junge Menschen echte Forschungsfragen stellen – und ernst genommen werden? Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Nordrhein-Westfalen wurde genau das sichtbar: 76 Teilnehmer präsentierten an der Ruhr-Universität Bochum ihre Projekte – und die Themen reichen von künstlicher Intelligenz bis zur Mechanik von Sanduhren. Unter dem Motto „Maximale Perspektive!“ trafen sich die besten Nachwuchsforscher aus Regionalwettbewerben in Bochum. Insgesamt 47 Projekte wurden vorgestellt, darunter auch Beiträge von deutschen Schulen im Ausland. Die Teilnehmer waren zwischen 15 und 21 Jahre alt – und arbeiteten teils allein, teils im Team. Die Bandbreite der Themen zeigt, wie vielfältig Forschung heute ist: Ein Projekt untersuchte, wie Musik die Konzentration beeinflusst, ein anderes entwickelte…
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Medienmacht im Verborgenen: Studie aus Polen zeigt Probleme
Wer steckt wirklich hinter den Medien, die wir täglich nutzen? Eine Forschungsgruppe aus Polen hat genau das untersucht – und zeigt: Die Antwort ist oft schwerer zu finden, als man denkt. Wissenschaftler der Universität Warszawa haben im Rahmen des internationalen Projekts Euromedia Ownership Monitor analysiert, wem Medien in Europa tatsächlich gehören. Für die polnische Teilstudie untersuchten sie 34 Medienakteure – von großen Konzernen bis hin zu reichweitenstarken Social-Media-Profilen. Das Ergebnis ist überraschend:



























