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Mehrheit der Demokraten in Deutschland klar für AfD-Verbot
Heute geht es durch viele Blätter, online wie gedruckt: Angeblich sei die Mehrheit der Deutschen gegen ein AfD-Verbot. Und ja, liest man nur die nackte Gesamtzahl, kann man diese Schlagzeile irgendwie bauen. 40 Prozent eher für ein Verbot, 45 Prozent eher dagegen, 15 Prozent unentschieden oder ohne Angabe. Fertig. Nur: Schaut man genauer hin, stimmt diese Erzählung nicht. So gar nicht. Denn dass AfD-Wählerinnen und -Wähler selbst mehrheitlich für ein Verbot der Partei wären, die sie wählen wollen, ist wenig wahrscheinlich. Wer politisch gegen Deutschland und für die AfD und Moskau stimmen möchte, wird sich in aller Regel nicht zugleich wünschen, dass diese Partei aus dem Wettbewerb genommen wird. Betrachtet…
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Koalitionäre: Seid ruhig und hört uns zu!
Es ist wieder laut in der Berliner Koalition. Lauter, als es über viele Monate bis Jahre unter der Ampelkoalition war. Aber die Ampelkoalition hatte eben auch den großen Vorteil, bürgerliche und liberale Elemente zu vereinen, die sehr wohl einen Bezug zum Alltag der Menschen und der kleinen Unternehmen hatten. Nun sind die Grünen und die FDP nicht mehr in der Koalition, und seitdem geht es eigentlich bergab. Aktuell ist es so, dass Carsten Linnemann, der selbstinszenierte Hasser psychisch Kranker, auf Arbeitsministerin Bärbel Bas herumtrampelt, unterstützt von seinen Freunden aus verschiedenen Arbeitgeberflügeln der CDU. Bärbel Bas wiederum verkriecht sich in bester deutscher Sozialdemokratenmanier im Detail und in der Bürokratie. Und glaubt,…
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Und wer denkt an Westdeutschland?
Seit mehr als drei Jahrzehnten hören wir dieselbe Geschichte. Ostdeutschland sei abgehängt. Ostdeutschland sei benachteiligt. Ostdeutschland werde nicht verstanden. Und weil wir im Westen dazu neigen, Klagen mit Wahrheit zu verwechseln, nehmen wir diese Erzählung bis heute weitgehend widerspruchslos hin. Aber wer jammert, hat nicht automatisch recht. Seit der Wiedervereinigung sind Hunderte Milliarden Euro in den Osten geflossen. Infrastruktur wurde erneuert, Unternehmen gefördert, Kommunen gestützt, Sozialleistungen ausgeschüttet. Generationen westdeutscher Steuerzahler haben erhebliche Lasten getragen. Gleichzeitig entwickelte sich eine politische Kultur, in der jeder Hinweis auf die tatsächlichen Leistungen des Westens als Arroganz ausgelegt wurde. Doch irgendwann muss eine Gesellschaft den Mut aufbringen, die naheliegende Frage zu stellen: Was genau hat…
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2,1 Millionen gegen Desinformation – Wie ein Forschungsprojekt junge Menschen schützen will
TikTok, Instagram, YouTube – für viele Jugendliche sind soziale Medien die wichtigste Nachrichtenquelle. Doch genau dort verbreiten sich auch politische Falschinformationen besonders schnell. Ein neues Forschungsprojekt aus Düsseldorf will das nun systematisch untersuchen – und Lösungen entwickeln. Unter dem Namen WIEGE („Wiederholt Getäuscht“) startet ein interdisziplinäres Projekt unter Leitung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Über drei Jahre stehen dafür 2,1 Millionen Euro Fördermittel bereit. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie politische Desinformation entsteht, wie sie wirkt – und wie junge Menschen widerstandsfähiger dagegen werden können.
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Medienmacht im Verborgenen: Studie aus Polen zeigt Probleme
Wer steckt wirklich hinter den Medien, die wir täglich nutzen? Eine Forschungsgruppe aus Polen hat genau das untersucht – und zeigt: Die Antwort ist oft schwerer zu finden, als man denkt. Wissenschaftler der Universität Warszawa haben im Rahmen des internationalen Projekts Euromedia Ownership Monitor analysiert, wem Medien in Europa tatsächlich gehören. Für die polnische Teilstudie untersuchten sie 34 Medienakteure – von großen Konzernen bis hin zu reichweitenstarken Social-Media-Profilen. Das Ergebnis ist überraschend:
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Wie gut klappt Mitmachen online?
Wie digital ist unsere Demokratie wirklich? Ein Team der Universität Paderborn hat dafür ein kostenloses Web-Tool gebaut: den „Digital Democracy Score“ (DDS). Die Idee ist simpel: Das Tool sammelt Antworten aus Befragungen und macht daraus eine Zahl, die zeigt, wie gut digitale Angebote demokratische Beteiligung unterstützen. Gemeint sind zum Beispiel Apps und Webseiten, mit denen Bürger Schäden melden können, Plattformen für Bürgerhaushalte (also: Bürger dürfen mitentscheiden, wofür Geld ausgegeben wird), Online-Diskussionsrunden, Petitionen im Netz oder sogar elektronische Abstimmungen. Der DDS prüft dabei mehrere Bereiche und setzt sie zu einem Gesamtwert zwischen 0 (sehr schwach) und 100 (sehr stark) zusammen. Das Ergebnis wird übersichtlich gezeigt – und es gibt konkrete Tipps,…

















