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Warum kennen wir die Klitoris noch immer so schlecht?
Es gibt wissenschaftliche Meldungen, bei denen der eigentliche Nachrichtenwert nicht nur im Forschungsergebnis liegt, sondern auch in der Frage, warum es dieses Ergebnis nicht längst gab. Die neue anatomische Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf gehört in diese Kategorie. Forscher um Dr. Michael Wolf-Vollenbröker ist es gelungen, den Verlauf und die Verzweigungen des dorsalen Klitorisnervs detailliert darzustellen. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal „Folia Morphologica“. Medizinisch ist das relevant, weil dieser Nerv wesentlich für die sensible Versorgung der Klitoris ist. Seine genaue Lage und Verzweigung spielen eine Rolle bei Operationen, bei Verletzungen im Rahmen von Geburten, bei geschlechtsangleichenden Eingriffen und bei der rekonstruktiven Chirurgie nach weiblicher Genitalverstümmelung. Dass…
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Was Krebs wirklich tödlich macht
Rund 90 Prozent der Krebspatienten sterben nicht am ursprünglichen Tumor, sondern an Metastasen – also an Zellen, die sich vom Ursprungsort lösen, durch den Körper wandern und neue Tumore bilden. Wie genau dieser Prozess funktioniert, ist bis heute nur bruchstückhaft verstanden. Genau hier setzt eine neue Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an, veröffentlicht in Nature Communications. Das Team hat Hinweise darauf gefunden, dass Krebszellen nicht zufällig streuen. Sie werden gesteuert. Konkret identifizierten die Forschenden Signalmoleküle, sogenannte Netrine, sowie den Rezeptor DCC. Gemeinsam scheinen sie zu entscheiden, wann sich Zellen aus dem Tumor lösen – und wohin sie sich bewegen.
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Antimaterie auf Reisen: Erste transportierte Antiprotonen am CERN
Antimaterie – allein das Wort klingt schon nach Science-Fiction. Und tatsächlich ist sie so exotisch, dass sie sich sofort selbst zerstört, sobald sie mit normaler Materie in Kontakt kommt. Umso erstaunlicher ist, was Forschende jetzt am europäischen Kernforschungszentrum CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) geschafft haben: Sie haben erstmals Antimaterie transportiert. Genauer gesagt: Antiprotonen, also die Antimaterie-Gegenstücke der Protonen. Diese wurden in einer mobilen Falle eingefangen, auf einen Lkw verladen und über das CERN-Gelände gefahren – ohne dass sie verloren gingen.
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2,1 Millionen gegen Desinformation – Wie ein Forschungsprojekt junge Menschen schützen will
TikTok, Instagram, YouTube – für viele Jugendliche sind soziale Medien die wichtigste Nachrichtenquelle. Doch genau dort verbreiten sich auch politische Falschinformationen besonders schnell. Ein neues Forschungsprojekt aus Düsseldorf will das nun systematisch untersuchen – und Lösungen entwickeln. Unter dem Namen WIEGE („Wiederholt Getäuscht“) startet ein interdisziplinäres Projekt unter Leitung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Über drei Jahre stehen dafür 2,1 Millionen Euro Fördermittel bereit. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie politische Desinformation entsteht, wie sie wirkt – und wie junge Menschen widerstandsfähiger dagegen werden können.
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Bettelverhalten bei Drohnen kommt genetisch
Honigbienen gelten als Meister sozialer Organisation. Doch wie viel von diesem Verhalten ist gelernt – und wie viel steckt bereits in den Genen? Eine neue Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf liefert darauf eine klare Antwort. Im Zentrum der Forschung stehen die männlichen Bienen, die Drohnen. Sie können Pollen, die wichtigste Proteinquelle im Bienenstock, nicht selbst verdauen. Um zu überleben, müssen sie von Arbeiterinnen gefüttert werden. Doch das geschieht nicht einfach so. Drohnen müssen sich den Arbeiterinnen nähern, Signale senden und regelrecht um Nahrung „bitten“. Dieses Bettelverhalten folgt einer festen Abfolge und erfordert ein genaues Zusammenspiel beider Seiten.
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Quantentechnologie in NRW: Düsseldorf und Bochum liefern
Quantentechnologie kann eine Schlüsseltechnologie der Zukunft sein, vieles spricht dafür. Ob Kommunikation, Simulation oder Computing – es winken Anwendungen mit enormem Potenzial. Klassische Computer stoßen an ihre Grenzen, viele Probleme bleiben unlösbar. Quantenphysik eröffnet neue Zugänge – vorausgesetzt, Material, Theorie und Technik greifen ineinander. Genau hier setzt aktuelle Forschung in NRW an.

















