Meinung
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Wie Christian Lindner höchstpersönlich den dritten Weltkrieg begonnen hat – Eine steile These in sechs Schritten
1. Konservativismus ist die überflüssigste aller politischen Richtungen. Gesellschaftliche Veränderungen gehen ohnehin unglaublich schwerfällig vonstatten. Es besteht sowieso keine Gefahr, dass sich jemand die Mühe macht, ohne Not ein gut laufendes System zu verändern. Man muss daher nicht aktiv „Gutes erhalten“. 2. Aufgabe von Politik ist vielmehr stets, die begrenzten Veränderungskapazitäten dort einzusetzen, wo Wandel aufgrund äußerer Umstände ohnehin passiert und Anpassung unabdingbar ist.
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Neulich, als Mr. Thiel mal ein Konzert besucht hat
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Schalke-Aufstieg: „Der Rasen gehört dem Rasen“
Er hat Recht behalten. Wie so oft. Miron Muslic. Es gibt an diesem Abend, an diesem Morgen, egal, wann man es liest, so viele Geschichten, die man erzählen kann, darf, muss über den Schalker Wiederaufstieg. Weil dieser Verein, weil mein Verein, so voll von Geschichte und Geschichten ist. Und seit heute abend ist da eine Geschichte mehr. Ach was, ein Geschichtsbuch. Und die erste Liga bekommt wieder Relevanz. Mit meinem Sohn war ich im Stadion. Hinter uns Fans aus Nürnberg. Freundschaftsverein. Die Jungs waren wohl ein Junggesellenabschied auf Ruhrgebietstour. Und dann: auf dem Würfel Ährwin. Und die Jungs hatten keine Ahnung, wer das ist. Einigten sich schließlich drauf, dass es…
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Man kann Schmerz nicht ohne merz schreiben
Das Interview: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-kein-bundeskanzler-vor-mir-hat-so-etwas-ertragen-muessen-a-c8cf97a6-fe6f-4f21-9600-f95204917df6
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Es bleibt verwirrend
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Ministerin Bär entdeckt die „hybride Bedrohung“
Man kann Konservativen nicht vorwerfen, zu nah am Puls der Zeit zu sein. Jemals. Und Forschungsministerin Doro Bär ist eine gute Konservative. Frau Bär hat nun erkannt, dass es hybride Bedrohungen gibt. Hybride Bedrohungen! Also Dinge wie Cyberangriffe, Desinformation, Spionage – all das, womit sich Militärs, Sicherheitsbehörden, Journalisten und eigentlich jeder, der die letzten 15 Jahre nicht als Schwamm im Marianengraben verbracht hat, schon länger beschäftigt. Aber jetzt ist es offiziell: Das Forschungsministerium hat eine Förderrichtlinie veröffentlicht. Man möchte sich die Szene vorstellen: irgendwo in Berlin ein Raum, ein Whiteboard, betretenes Schweigen – und dann sagt jemand vorsichtig: „Was, wenn Angriffe nicht nur militärisch sind?“ Kurzes Nicken. Dann: „Was, wenn…
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Bestes Ablenkungsmanöver ever
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Nazis sind jetzt Wilde
Es ist ein neuer Trend in den rechtsradikalen Kommentarspalten zu beobachten: Von denen, die in der Lage sind, Fremdwörter zu benutzen und nicht ausschließlich per Deppensmiley kommunizieren, liest man jetzt öfter, dass sie sich als „Indigene“ bezeichnen. Etwa unter einem empörten AfD-Post bei Facebook, der Mütter mit Kindern auf einem Spielplatz zeigt. Als Kosmopolit ohne Angststörung versteht man zunächst nicht mal, worum es geht, bis klar wird: Die schiere Anwesenheit dieser Mütter im öffentlichen Raum wird kritisiert, da sie Kopftücher tragen.
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Straße von Hormus: versenkt Trump deutsche Schiffe?
Es gibt dieses alte journalistische Gesetz – „Betteridge’s Law“ –, nach dem eine Frage in einer Überschrift stets mit Nein beantwortet werden sollte. Und genau das hoffen wir hier auch. Nur: Wir sind inzwischen an einem Punkt der Weltgeschichte angekommen, an dem man sagen muss – nichts Genaues weiß man nicht. Und völlig aus den Latschen würde es einen auch nicht mehr hauen, wenn Trump aus reiner Trumpigkeit deutsche Schiffe beschießen ließe und das anschließend mit dem Versenken der Bismarck vergleichen würde.
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Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Verwirrbarkeit
„You press the button, we do the rest“. Mit diesem Slogan warb Kodak 1888 für ein Kamerasystem, dass Fotografieren für Amateure deutlich vereinfachen sollte. Als offiziell erfunden gilt die Fotografie mit der Daguerreotypie, die 1839 vorgestellt wurde.




























