Meinung
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Staatsempfang für Islamisten?
Am Montag, den 19. Januar, sind in Berlin etwa 2.000 Menschen auf die Straße gegangen. Anlass dafür war der mittlerweile verschobene Staatsbesuch des syrischen Interimspräsidenten Ahmed al-Sharaa. Gründe, gegen den geplanten Staatsempfang al-Sharaas und allgemein gegen die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit der syrischen Übergangsregierung zu demonstrieren, gibt es viele.
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Mehr Krankheitstage sind ein Zeichen einer fortgeschrittenen Zivilisation
Unser Bundeskanzler hält die gesamte Bevölkerung für faul, weil sich mehr Menschen als früher krankgemelden. Man kann sicherlich nicht in seine Position kommen, ohne ein Workaholic zu sein. Dennoch spricht es für einen Mangel an Reflexionsvermögen, wenn man sein eigenes Arbeitspensum zum Maßstab der Allgemeinbevölkerung macht. Dass sich mehr Menschen krankmelden als früher, ist ein Zeichen unserer hohen Zivilisationsstufe.
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Wie man mit Trump reden sollte – ein Leitfaden
Viel und oft wurde versucht mit Trump zu verhandeln, ihm zu schmeicheln und ihm entgegen zu kommen. Von Erfolg gekrönt waren diese Bemühungen nie, da er am Ende des Tages eh das macht worauf er gerade Lust hat. Deshalb habe ich einen semi-humoristischen Leitfaden erstellt, wie man stattdessen mit ihm umgehen sollte:
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Leistung zählt – nur nicht für alle
In einem funktionierenden System sollten Leistung und Potenzial darüber entscheiden, welche Wege offenstehen. Genau das gilt auch für Bildung. Doch in Deutschland zeigt sich seit Jahren das Gegenteil: Der Bildungsweg von Kindern wird weniger durch ihre Fähigkeiten bestimmt als durch ihre Herkunft. Damit versagt nicht nur die Idee der Chancengleichheit, sondern auch ein zentrales Prinzip jeder leistungsorientierten Ordnung. Eine aktuelle Studie des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln bestätigt dieses Problem erneut. Selbst bei gleichen schulischen Leistungen wechseln Kinder aus sozial benachteiligten Familien deutlich seltener auf das Gymnasium als Kinder aus besser gestellten Haushalten. Statt dass Leistung wirkt und gefördert wird, blockieren soziale Strukturen den Zugang zu weiterführender Bildung.
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Will Trump die Zwischenwahlen absagen?
Es ging zwischen der Gefangennahme des Venezuelischen Machthabers Maduro, der erneuten Drohung, Grönland zu annektieren und den Todesschüssen auf eine Zivilistin etwas unter, was US-Präsident Trump am 6.1.2026 auf dem „House Republicans retreat“ (einer Art Klausurtagungen der Fraktion der Republikaner) zu den Zwischenwahlen sagte. Es ging auch unter, weil es, wie immer, kryptisch und versteckt war. Aber es ist aufschlussreich: “I won’t say, ‘Cancel the election, they should cancel the election,’ because the fake news will say, ‘He wants the elections canceled. He’s a dictator.’”
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Zwischen Unsinn und Neugier: Warum Erich von Däniken wichtig war!
Erich von Däniken hat Generationen fasziniert, irritiert und geprägt – als Provokateur, Suchender und Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Spekulation. Zwei sehr persönliche Nachrufe zeigen, warum sein Einfluss weit über seine Thesen hinausreicht. Als Historiker blickt Robert Herr auf seine prägenden Lesejahre zurück und erklärt, warum ausgerechnet ein unwissenschaftlicher Grenzgänger seine Liebe zur Vergangenheit entfachte – und was man aus Däniken trotzdem lernen kann. Als Skeptiker und Verschwörungsforscher erzählt Sebastian Bartoschek, warum Erich von Däniken für seinen eigenen Weg entscheidend war – und wie aus Faszination, Kritik und persönlicher Begegnung Respekt wurde.
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So vermüllt ist der Rhein
Wenn von Müllinseln im Wasser die Rede ist, denken viele an den Pazifik, an riesige Plastikstrudel zwischen Kontinenten oder an Flüsse irgendwo in Asien, die tonnenweise Abfälle ins Meer tragen. Europa kommt da selten vor, Deutschland fast nie. Das Problem scheint weit weg. Aber zumindest da kann Deutschland mit Asien mithalten, denn eine neue Messung der Universität Bonn zeigt nun jedoch: Diese Vorstellung ist falsch. Der Rhein ist vermüllt – und zwar in einem Ausmaß, das bislang deutlich unterschätzt wurde.
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Dorothee Bär und das Versprechen von 6G
6G soll alles besser machen: schneller, sicherer, souveräner. So zumindest erzählt es die Politik. Doch während Ministerin Dorothee Bär den nächsten Mobilfunkstandard als Zukunftsmotor feiert, klingt die Wissenschaft deutlich vorsichtiger. Ein Blick auf das, was Forscher wirklich sagen. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat die 6G-Forschungsroadmap 2025–2030 vorgestellt. Sie beschreibt sie als strategischen Fahrplan für den nächsten Mobilfunkstandard. 6G soll Deutschland technologisch unabhängiger machen, neue Innovationen ermöglichen und vor allem sicher und widerstandsfähig sein. Forschung, Wirtschaft und Politik sollen dafür eng zusammenarbeiten. Das klingt nach Weitblick und Verantwortung. Schließlich will niemand, dass Deutschland bei der nächsten großen Technologiewelle nur zuschaut. Wer so spricht, vermittelt den Eindruck, man habe das Feld gut im…
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Maduros Venezuela – in unter 500 Wörtern
Venezuela ist in Südamerika. Es liegt an der Nordküste am Karibischen Meer. Das Land grenzt im Westen an Kolumbien, im Süden an Brasilien und im Osten an Guyana. Die Fläche Venezuelas beträgt rund 912 000 Quadratkilometer. Das ist etwa 2,6-mal so groß wie Deutschland. Zum Vergleich: Der US-Bundesstaat Kalifornien ist etwa halb so groß. Rund 28,4 Millionen Menschen leben dort (Stand 2023). Die Hauptstadt ist Caracas. Venezuela wurde 1830 ein eigenes Land nach der Auflösung von Gran Colombia. Seitdem ist es eine Republik. Nicolás Maduro regiert seit 2013 als Präsident. Er ist Nachfolger des sozialistischen Präsidenten Hugo Chávez. Viele Menschen und Experten sehen Maduro als sozialistischen Diktator. Unter Maduro erlitt…
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Der Bildschirm als moderner Erziehungsfeind
Es gibt wenige Dinge, auf die sich Eltern aus bildungsnahen Milieus so zuverlässig einigen können wie auf die Skepsis gegenüber Bildschirmen. Tablets gelten als verdächtig, Smartphones als problematisch, Medien insgesamt als etwas, das man Kindern möglichst lange vom Leib halten sollte. Wer sein Kind „gut begleitet“, so der unausgesprochene Konsens, setzt auf Holzspielzeug, Vorlesen und klare Regeln – und hält digitale Geräte auf Abstand. Diese Haltung ist nicht böswillig. Sie ist Ausdruck von Fürsorge. Aber sie ist auch erstaunlich stabil, selbst dort, wo die Forschung längst widerspricht. Besonders hartnäckig ist die Angst vor dem Abend. Das Tablet kurz vor dem Einschlafen? Für viele Eltern ein No-Go. Zu groß die Sorge,…























