Meinung
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Die Mehrheit will Klimaschutz – die Politik hört nur die Schreier
Wer am Klimawandel zweifelt, kann sich derzeit ziemlich modern fühlen. Es ist wieder in Mode, das Problem kleinzureden, Warnungen als Panikmache abzutun und sich dabei auf angebliche Befunde aus der Wissenschaft zu berufen. Nur: Die Wissenschaft sagt etwas anderes. Nicht nur über den Klimawandel selbst, sondern auch darüber, was Menschen beim Klimaschutz eigentlich wollen. Und darüber, wie falsch Politiker diese Stimmung offenbar einschätzen. Spoiler vorweg: Die Mehrheit der Menschen will, dass mehr für den Klimaschutz getan wird. Auch wenn rechte Schreier das nicht wahrhaben wollen.
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PA69: K.I.Z auf Wish bestellt
PA69 haben einen satirischen WM-Song veröffentlicht. Wer jetzt denkt, dass die FIFA und die Trump-Regierung hier einfach nur ihr verdientes Fett wegkriegen, der irrt. Der Song „Die Welt zu Gast bei Feinden“ strotzt nur so vor antiamerikanischen Ressentiments.
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Nicholas Potter und die autoritäre Linke
In dem Buch „Die neue autoritäre Linke“ warnt der ehemalige taz-Journalist Nicholas Potter vor einer „akuten Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“. Bleibt nur die Frage: Wer ist überhaupt diese autoritäre Linke und nach welchen Kriterien wird diese Einordnung vorgenommen?
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Koalitionäre: Seid ruhig und hört uns zu!
Es ist wieder laut in der Berliner Koalition. Lauter, als es über viele Monate bis Jahre unter der Ampelkoalition war. Aber die Ampelkoalition hatte eben auch den großen Vorteil, bürgerliche und liberale Elemente zu vereinen, die sehr wohl einen Bezug zum Alltag der Menschen und der kleinen Unternehmen hatten. Nun sind die Grünen und die FDP nicht mehr in der Koalition, und seitdem geht es eigentlich bergab. Aktuell ist es so, dass Carsten Linnemann, der selbstinszenierte Hasser psychisch Kranker, auf Arbeitsministerin Bärbel Bas herumtrampelt, unterstützt von seinen Freunden aus verschiedenen Arbeitgeberflügeln der CDU. Bärbel Bas wiederum verkriecht sich in bester deutscher Sozialdemokratenmanier im Detail und in der Bürokratie. Und glaubt,…
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Felix Nmecha: Christfluencer in der Kabine?
Felix Nmecha hat im deutschen WM-Auftaktspiel gegen Curaçao als offensiver Achter überzeugt. Mit seinem Treffer zum 1:0 eröffnete er den Torreigen, auch im weiteren Verlauf des Spiels tauchte er immer wieder vor dem gegnerischen Tor auf. Im deutschen Mittelfeld ist Nmecha neben Aleksandar Pavlovic gesetzt. Beim BVB hatte er zunächst Anlaufschwierigkeiten, nun ist er dort nach Nico Schlotterbeck der wertvollste Spieler im Kader. Wir wollen heute jedoch nicht seine sportlichen Leistungen analysieren, sondern den Fokus auf die Kritik an seinen Social-Media-Posts und die dahinterstehende Ideologie richten.
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Marmelade darf legal wieder Marmelade heißen
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Die durchschnittliche Polit-Talkshow dieser Tage
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Nagelsmann verstrickt sich in Widersprüche
Bundestrainer Julian Nagelsmann verstrickt sich bei seinen Versuchen, fragwürdige Entscheidungen bei der Kadernominierung zu erklären, immer mehr in Widersprüche.
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Und wer denkt an Westdeutschland?
Seit mehr als drei Jahrzehnten hören wir dieselbe Geschichte. Ostdeutschland sei abgehängt. Ostdeutschland sei benachteiligt. Ostdeutschland werde nicht verstanden. Und weil wir im Westen dazu neigen, Klagen mit Wahrheit zu verwechseln, nehmen wir diese Erzählung bis heute weitgehend widerspruchslos hin. Aber wer jammert, hat nicht automatisch recht. Seit der Wiedervereinigung sind Hunderte Milliarden Euro in den Osten geflossen. Infrastruktur wurde erneuert, Unternehmen gefördert, Kommunen gestützt, Sozialleistungen ausgeschüttet. Generationen westdeutscher Steuerzahler haben erhebliche Lasten getragen. Gleichzeitig entwickelte sich eine politische Kultur, in der jeder Hinweis auf die tatsächlichen Leistungen des Westens als Arroganz ausgelegt wurde. Doch irgendwann muss eine Gesellschaft den Mut aufbringen, die naheliegende Frage zu stellen: Was genau hat…
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Toleranz – missverstanden und unterschätzt
Was ist eigentlich Toleranz? Und was ist sie nicht? Wir verwenden diesen Begriff häufig, meist positiv konnotiert. Doch in unseren aufgeregten Zeiten wird Toleranz oft zu einer sprachlichen Floskel, die den Wert dieses Wortes eher diskreditiert. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum. Die meisten Menschen würden von sich selbst sagen, sie seien tolerant. Ob die Nachbarn verheiratet sind oder ohne Trauschein zusammenleben, welchen Kleidungsstil jemand pflegt oder welche Musikrichtung andere bevorzugen – dies alles sind Themen, die kaum noch interessieren, schon gar nicht mehr als Aufreger taugen. Normen sind im steten Wandel begriffen und ändern sich im Lauf der Zeit, sodass gesellschaftliche Entwicklungen sozusagen „nebenbei“ passieren. Was gestern noch unerhört schien,…























