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Klopps erster Fehltritt
Jürgen Klopp ist gerade erst zum Bundestrainer ernannt worden und schon jetzt hat er sich den ersten Fehltritt geleistet: Statt sich in der Pressekonferenz, in der seine Ernennung verkündet wurde, darauf zu fokussieren, wie viel Lust er auf diesen Job hat, holte er zur Medienschelte aus und sprach darüber, unter welchen Umständen er den Job wieder hinschmeißen würde. Dabei offenbarte er auch ein völlig falsches Verständnis von Journalismus.
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„Die Aussage ‚Sport ist politisch‘ langweilt mich“
Clara-Sophia Müller ist Journalistin, Sportsoziologin und lizensierte Kinder- und Jugendtrainerin. Sie schreibt als freie Autorin für die taz und die Jungle World. Im Gespräch mit Wahnsinnwissen ordnet sie die gesellschaftspolitischen Themen rund um die WM 2026 ein.
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Es ist lächerlich, erster werden zu wollen
Gestern gab es ein unfassbares Spiel um Platz 3. bei der Fußball-WM der Männer. Wahrscheinlich war es gerade deshalb so ein gutes Spiel, weil es nicht um Platz 1 ging. Erster werden zu wollen ist lächerlich. Erster werden zu wollen diskreditiert alle Menschen, die den Sport lieben und den Sport selbst.
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WM 2026: Die Sündenböcke der Verlierer
Als aufmerksamer Zuschauer der WM 2026, der auch die Geschehnisse abseits des Platzes verfolgt, ist mir etwas aufgefallen: In Momenten, in denen die eigene Mannschaft verliert oder unter strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen zu leiden hat, blamiert sich jedes Land auf seine Weise. Natürlich ist mir klar, dass die Reaktionen von Einzelpersonen wie Trainern, TV-Experten oder Politikern keine Rückschlüsse auf die Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes zulassen. Jedoch denke ich durchaus, dass das, was Personen des öffentlichen Lebens in solchen Momenten öffentlich kundtun, etwas über die Kultur des jeweiligen Landes aussagt.
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Warum die FIFA diesmal zu weit gegangen ist
Es ist der bisher größte Skandal dieser WM: Die FIFA hat die Sperre für den US-amerikanischen Stürmer Folarin Balogun für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt. Doch warum ist der Aufschrei diesmal so groß? Um diese Frage zu beantworten, muss man berücksichtigen, wie diese Entscheidung zustande gekommen ist und das ins Verhältnis zur bisherigen Vorgehensweise bei vergleichbaren Entscheidungen setzen.
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Deutschlandfahnen schaden dem Stadtbild
Wenn ich in diesen Tagen durch Köln laufe, fällt es mir an jeder Ecke auf: Wir haben mal wieder dieses Problem im Stadtbild. Nein, nicht das, was Friedrich Merz meint. Ich rede von diesen unästhetischen schwarz-rot-goldenen Fahnen, die nun wieder so penetrant zur Schau gestellt werden.
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PA69: K.I.Z auf Wish bestellt
PA69 haben einen satirischen WM-Song veröffentlicht. Wer jetzt denkt, dass die FIFA und die Trump-Regierung hier einfach nur ihr verdientes Fett wegkriegen, der irrt. Der Song „Die Welt zu Gast bei Feinden“ strotzt nur so vor antiamerikanischen Ressentiments.
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Woher kommt der Hype um Panini-Sticker?
Die WM 2026 ist eigentlich sehr umstritten. Dennoch war es noch nie so schwer, an Panini-Sticker zu kommen wie derzeit. Dafür gibt es mehrere Gründe, die in diesem Artikel erläutert werden. Um mehr über die sportlichen und sportpolitischen Themen dieser WM zu erfahren, klicken Sie hier.
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JEIN: Profitiert die WM von mehr Teams?
Die WM 2026 ist die erste Fußball-Weltmeisterschaft, an der 48 Mannschaften teilnehmen. Mehr Teams bedeuten auch mehr Spiele und für die FIFA dementsprechend mehr Einnahmen. Doch wie stehen Fußballfans zur umstrittenen WM-Aufstockung? Die Meinungen gehen hier auseinander, so auch bei unseren Autoren. Und so startet unser neues „JEIN“-Format, bei dem sich zwei Schreiberlinge unversöhnlich gegenüber stehen. Oder so.
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Felix Nmecha: Christfluencer in der Kabine?
Felix Nmecha hat im deutschen WM-Auftaktspiel gegen Curaçao als offensiver Achter überzeugt. Mit seinem Treffer zum 1:0 eröffnete er den Torreigen, auch im weiteren Verlauf des Spiels tauchte er immer wieder vor dem gegnerischen Tor auf. Im deutschen Mittelfeld ist Nmecha neben Aleksandar Pavlovic gesetzt. Beim BVB hatte er zunächst Anlaufschwierigkeiten, nun ist er dort nach Nico Schlotterbeck der wertvollste Spieler im Kader. Wir wollen heute jedoch nicht seine sportlichen Leistungen analysieren, sondern den Fokus auf die Kritik an seinen Social-Media-Posts und die dahinterstehende Ideologie richten.



























