Politik
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Staatsempfang für Islamisten?
Am Montag, den 19. Januar, sind in Berlin etwa 2.000 Menschen auf die Straße gegangen. Anlass dafür war der mittlerweile verschobene Staatsbesuch des syrischen Interimspräsidenten Ahmed al-Sharaa. Gründe, gegen den geplanten Staatsempfang al-Sharaas und allgemein gegen die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit der syrischen Übergangsregierung zu demonstrieren, gibt es viele.
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Wie man mit Trump reden sollte – ein Leitfaden
Viel und oft wurde versucht mit Trump zu verhandeln, ihm zu schmeicheln und ihm entgegen zu kommen. Von Erfolg gekrönt waren diese Bemühungen nie, da er am Ende des Tages eh das macht worauf er gerade Lust hat. Deshalb habe ich einen semi-humoristischen Leitfaden erstellt, wie man stattdessen mit ihm umgehen sollte:
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Leistung zählt – nur nicht für alle
In einem funktionierenden System sollten Leistung und Potenzial darüber entscheiden, welche Wege offenstehen. Genau das gilt auch für Bildung. Doch in Deutschland zeigt sich seit Jahren das Gegenteil: Der Bildungsweg von Kindern wird weniger durch ihre Fähigkeiten bestimmt als durch ihre Herkunft. Damit versagt nicht nur die Idee der Chancengleichheit, sondern auch ein zentrales Prinzip jeder leistungsorientierten Ordnung. Eine aktuelle Studie des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln bestätigt dieses Problem erneut. Selbst bei gleichen schulischen Leistungen wechseln Kinder aus sozial benachteiligten Familien deutlich seltener auf das Gymnasium als Kinder aus besser gestellten Haushalten. Statt dass Leistung wirkt und gefördert wird, blockieren soziale Strukturen den Zugang zu weiterführender Bildung.
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Dorothee Bär und das Versprechen von 6G
6G soll alles besser machen: schneller, sicherer, souveräner. So zumindest erzählt es die Politik. Doch während Ministerin Dorothee Bär den nächsten Mobilfunkstandard als Zukunftsmotor feiert, klingt die Wissenschaft deutlich vorsichtiger. Ein Blick auf das, was Forscher wirklich sagen. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat die 6G-Forschungsroadmap 2025–2030 vorgestellt. Sie beschreibt sie als strategischen Fahrplan für den nächsten Mobilfunkstandard. 6G soll Deutschland technologisch unabhängiger machen, neue Innovationen ermöglichen und vor allem sicher und widerstandsfähig sein. Forschung, Wirtschaft und Politik sollen dafür eng zusammenarbeiten. Das klingt nach Weitblick und Verantwortung. Schließlich will niemand, dass Deutschland bei der nächsten großen Technologiewelle nur zuschaut. Wer so spricht, vermittelt den Eindruck, man habe das Feld gut im…
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Medien benennen Minderheiten häufiger
In Medienberichten wird die Zugehörigkeit von Personen zu Minderheiten auffallend oft erwähnt, etwa ihre Herkunft oder nationale Zugehörigkeit. Bei Mehrheitsangehörigen geschieht das deutlich seltener. Dieser Unterschied wird häufig als Ausdruck von Vorurteilen gedeutet. Eine neue Studie aus der Sozialpsychologie der Ruhr-Universität Bochum kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis. Ein Forschungsteam um die Psychologin Anna Schulte untersuchte in mehreren Studien mit insgesamt über 900 Teilnehmenden, warum bestimmte Merkmale in Berichten häufiger auftauchen als andere. Der zentrale Befund: Menschen neigen grundsätzlich dazu, seltene oder auffällige Informationen eher wahrzunehmen und weiterzugeben als häufige, „normale“ Merkmale. Dieses kognitive Prinzip der Differenzierung wirkt unabhängig von bewussten Einstellungen gegenüber Minderheiten.
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Nazi-Aufkleber im Herner Süden
Rudolf Heß war wohl nie im Ruhrgebiet, geschweige denn in Herne. Nun finden sich aber einige Aufkleber zu ihm im Herner Süden. Über Heß wurde viel geschrieben. Deswegen sei nur kurz daran erinnert, dass dieser Mann nicht nur Esoteriker, Hobbypilot und glühender Verehrer Hitlers war, sondern auch ein Jammerlappen. Letzteres mag man als Definitionsmerkmal eines guten Nationalsozialisten ansehen, die ja andauernd davon überzeugt waren und sind, dass irgendwer anders daran schuld ist, dass sie sich doof fühlen – außer ihnen selbst.
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Offener Brief an Merz: Aufforderung zum Gratismut
205 Kulturschaffende (darunter Joko & Klaas, Ski Aggu und Shirin David) fordern in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, mehr Druck auf die israelische Regierung auszuüben und zum Beispiel Waffenlieferungen an Israel einzustellen, um den Hunger in Gaza zu stoppen – ein Problem, für das sie ausschließlich Israel verantwortlich machen, und genau das ist an ihrem Statement so bedenklich.
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Neues Forschungsprojekt: Islamismus, Antisemitismus, Schulen
Die Universität zu Köln beteiligt sich an einem neuen Forschungsverbund, der islamistische Radikalisierung und israelbezogenen Antisemitismus im schulischen Kontext untersucht. Das Projekt „Desinformation und Identitätskonstruktion in der demokratischen Gesellschaft“ (Dis_Ident) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit insgesamt 9,5 Millionen Euro über vier Jahre gefördert. Rund 750.000 Euro fließen an die Universität zu Köln. Die Koordination liegt beim Bildungsträger „Mind Prevention“ in Berlin, weitere Partner sind unter anderem die Universitäten Heidelberg, München und Erlangen-Nürnberg. Die Universität zu Köln ist mit zwei Teilprojekten vertreten. Unter der Leitung von Professorin Dr. Gudrun Hentges analysiert ein Team im Teilprojekt 3 Schulbücher und Lehrpläne im Hinblick auf die Thematisierung von Antisemitismus. Ergänzend…
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CDU-Warken: THC-Ideologie statt CBD-Fachkenne
Cannabidiol, kurz CBD, ist kein Rauschmittel, sondern ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze, der nicht high macht – und dennoch hilft. Studien zeigen, dass CBD wirksam sein kann bei Angst- und Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und sogar bei einigen neurologischen Erkrankungen. Es bietet eine sanfte Alternative zu Benzodiazepinen, Opioiden oder Neuroleptika, die nicht nur abhängig machen können, sondern über Apotheken bezogen werden – selbst wenn CBD selbst dort gerade nicht lieferbar ist. Das ist der CDU egal. Dass ausgerechnet diese Form der Versorgung nun ins Fadenkreuz der neuen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gerät, überrascht. Irgendwie. Aber irgendwie auch nicht. Nina Warken ist von Haus aus Volljuristin, Jahrgang 1979, mit abgeschlossenem Studium in…
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Teilen – ohne Paternalismus
An der FH Dortmund arbeiten Forschende gemeinsam mit der Stadt Essen und dem Fraunhofer-Institut UMSICHT an „Zentren des Teilens“. Ziel ist es, Orte zu schaffen, an denen Menschen unkompliziert Dinge leihen, tauschen oder reparieren können – vom Werkzeug über Haushaltsgeräte bis hin zu Spielzeug. Die Zentren sollen offen, einladend und gut erreichbar sein. Es geht um praktische Alltagshilfe und Ressourcenschonung. Nicht um Moral oder Verzicht.

























