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Straße von Hormus: versenkt Trump deutsche Schiffe?
Es gibt dieses alte journalistische Gesetz – „Betteridge’s Law“ –, nach dem eine Frage in einer Überschrift stets mit Nein beantwortet werden sollte. Und genau das hoffen wir hier auch. Nur: Wir sind inzwischen an einem Punkt der Weltgeschichte angekommen, an dem man sagen muss – nichts Genaues weiß man nicht. Und völlig aus den Latschen würde es einen auch nicht mehr hauen, wenn Trump aus reiner Trumpigkeit deutsche Schiffe beschießen ließe und das anschließend mit dem Versenken der Bismarck vergleichen würde.
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Optische Tornados: Licht kann wirbeln
Forscher der Universität Warszawa haben gemeinsam mit internationalen Partnern sogenannte „optische Tornados“ erzeugt. Dabei handelt es sich um Lichtstrukturen, die innerhalb sehr kleiner Bauteile eine rotierende Bewegung ausbilden. Im Gegensatz zur üblichen Vorstellung breitet sich Licht hier nicht einfach geradlinig aus. Durch gezielte Strukturierung in speziellen Materialien entstehen komplexe Felder, in denen sich das Licht wirbelartig organisiert. Diese Effekte treten auf mikroskopischer Ebene auf und lassen sich technisch kontrollieren. Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Photonik. Insbesondere in der optischen Kommunikation könnten solche strukturierten Lichtformen genutzt werden, um Informationen effizienter zu übertragen. Auch für Anwendungen in der Quantentechnologie sind sie relevant, da sich damit Lichtzustände präziser steuern lassen. Langfristig…
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Wie Tiere die Schrift erfanden – oder so ähnlich
Schrift gilt als große Erfindung der Menschheit. Tatsächlich war sie eher ein langsamer Bastelprozess – und begann möglicherweise mit Tierlauten. Darauf weist ein neues Buch des Ägyptologen Ludwig Morenz von der Universität Bonn hin. Die ägyptische Schrift entstand demnach nicht plötzlich, sondern entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg. Ausgangspunkt waren einfache Lösungen für konkrete Probleme, etwa Namen festzuhalten.
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Sprache und Gender(n): Fragen einreichen
Gendersensible Sprache polarisiert. Am 29. April diskutieren Sprachwissenschaftler im Haus der Universität Düsseldorf, was die Forschung dazu sagt. Mit dabei sind Experten aus Mannheim, Duisburg-Essen, Bochum, Hamburg und der HHU. Besonderheit: Bürger können vorab Fragen einreichen, die in die Diskussion einfließen. Das Einreichen von Fragen sind bis 22. April möglich. Beginn ist um 19 Uhr am Schadowplatz.
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Random Jazz 9 – Eddie Daniels/HR Big Band
In dieser Reihe höre ich Jazz-Alben. Zufällig ausgewählte Jazz-Alben. Und über die spreche ich dann. Dies funktioniert nicht wie der berühmte Blindfold-Test im Downbeat-Magazin, weil ich vorher weiß, was ich höre. Aber ich weiß nicht, was ich als nächstes hören werde. Es wird ein zufälliges Album aus einer Liste von ungefähr 700.000 Möglichkeiten auf Discogs sein. Ich musste das erst lernen, dass die HR-Big Band oder auch die WDR-Big Band nicht einfach aus der Vergangenheit gefallene Rundfunkorchester sind, die für irgendwelche Schlagershows die Hintergrundmusik der Tanzeinlage spielen, sondern dass es sich um wirklich wichtige, hochkarätig besetzte „Klangkörper“ handelt (Anführungszeichen, weil das Wort so doof klingt). Diese Big Bands sind Institutionen,…
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Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Verwirrbarkeit
„You press the button, we do the rest“. Mit diesem Slogan warb Kodak 1888 für ein Kamerasystem, dass Fotografieren für Amateure deutlich vereinfachen sollte. Als offiziell erfunden gilt die Fotografie mit der Daguerreotypie, die 1839 vorgestellt wurde.
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Was Krebs wirklich tödlich macht
Rund 90 Prozent der Krebspatienten sterben nicht am ursprünglichen Tumor, sondern an Metastasen – also an Zellen, die sich vom Ursprungsort lösen, durch den Körper wandern und neue Tumore bilden. Wie genau dieser Prozess funktioniert, ist bis heute nur bruchstückhaft verstanden. Genau hier setzt eine neue Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an, veröffentlicht in Nature Communications. Das Team hat Hinweise darauf gefunden, dass Krebszellen nicht zufällig streuen. Sie werden gesteuert. Konkret identifizierten die Forschenden Signalmoleküle, sogenannte Netrine, sowie den Rezeptor DCC. Gemeinsam scheinen sie zu entscheiden, wann sich Zellen aus dem Tumor lösen – und wohin sie sich bewegen.
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Was kann KI bei psychischen Problemen?
Künstliche Intelligenz verspricht Hilfe bei psychische Erkrankungen. Was der Staat dem Einzelnen vorenthält, soll die KI richten. Doch was leisten Chatbots, Apps und Smartwatches tatsächlich – und wo liegen ihre Grenzen? Darauf weisen Forschende der Max-Planck-Gesellschaft in aktuellen Mitteilungen hin. In Deutschland leidet etwa jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer psychischen Störung. Gleichzeitig vergehen im Schnitt mehrere Monate, bis eine Psychotherapie beginnt. Genau hier setzen digitale Angebote an: Sie sollen Wartezeiten überbrücken, den Alltag strukturieren und Menschen zwischen Therapiesitzungen begleiten.
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Glyphosat, Gentechnik, Gift im Essen? Landwirtschaft: Wunsch und Realität – Ein abendlicher Vortrag in Köln
Morgen um 19 Uhr gibt es wieder einen skeptischen Vortrag im Herbrand's in Köln. Heutiges Thema: Glyphosat.
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18 Jahre – Zeit, erwachsen zu werden
Der Name Curtis Yarvin dürfte nicht Vielen geläufig sein. Dennoch verfasste er vor 18 Jahren ein Manifest, welche Heute die Erlaubnisstruktur für das Handeln der US Regierung stellt. Unser Gastautor Christopher Braucks blickt auf die Volljährigkeit eines Intellektuellen Pamphlets. 2008.Die Odyssee Tony Sopranos war auserzählt und wir wurden mit Smartphones zurückgelassen.Heath Ledger starb an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente und hinterließ uns den Joker. Leser lasen Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ oder Esther Hicks „The Law of Attraction“, Tänzer tanzten zu Katy Perrys „I kissed a girl“ und Kid Rocks „All Summer Long“, Hörer hörten Kanye Wests „808s and Heartbreak“ und Portisheads „Third“ und Facebooks Nutzerzahlen überstiegen zum ersten Mal die von MySpace.



























